Foto von Dr. Farhadi
Foto von Dr. Farhadi und seiner Kollegin während einer OP
Aufnahme der OP-Lampen
Aufnahme OP-Saal während einer Operation
Aufnahme von Frau Behnas Iravani während einer chirotherapeutischen Maßnahme an einer Patientin
Nahaufnahme einer Akupunktur-Behandlung

Behandlungs­methoden bei Wirbelsäulen­erkrankungen

In unserer neurochirurgischen Praxis in Viernheim bieten wir eine umfassende Palette an Behandlungsmöglichkeiten bei Wirbelsäulenerkrankungen an. Die Wahl der Behandlungsmethode hängt von vielen Faktoren ab und erfordert eine sorgfältige Prüfung der Krankengeschichte sowie Diagnostik, die bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, CT und MRT umfasst. Die Therapie folgt in der Regel einem klaren Stufenschema, beginnend mit konservativen Maßnahmen.

Lassen sich die Beschwerden hiermit erfolgreich behandeln, so ist die Akutbehandlung zunächst abgeschlossen. Es folgt sodann eine vorbeugende Nachbehandlung. Ist das Ergebnis jedoch nicht zufriedenstellend und droht eine Chronifizierung bzw. bei einer Manifestation neurologischer Defizite, muss über eine operative Therapie nachgedacht werden.

Foto von Dr. M. Farhadi, Wirbelsäulenpraxis Viernheim

Die Philosophie unserer Praxis

  • Nicht die Bilder werden behandelt, sondern Patienten und ihre Leiden bzw. ihr Leidensdruck
  • Für jede Behandlung gilt: So wenig wie möglich, und so viel wie nötig!

Konservative Behandlungs­methoden

  • Schmerzmittel: Nach dem WHO-Stufenschema (nicht-opioidhaltig, schwach opioidhaltig, stark opioidhaltig)
  • Infiltrationstherapie
  • Physiotherapie: Zur Stärkung der Rückenmuskulatur und Unterstützung der Wirbelsäule
  • Akupunktur: Traditionelle chinesische Methode zur Schmerzlinderung
  • Chiropraktik: Behandlung mechanischer Probleme an Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern
Foto von Frau Behnas Iravani während einer Akupunktur-Behandlung an einer Patientin
Aufnahme eines Rückens mit Anzeichnung während einer OP

Ambulante Therapie

  • Periradikuläre Therapie (PRT): Injektionen an die Nervenwurzel zur Linderung von monoradikulären Schmerzen. Hierbei werden mittels einer dünnen Injektionsnadel nahe an einer Nervenwurzel lokal Medikamente eingebracht, um Schmerzzustände zu lindern.
  • Facetteninfiltration: Behandlung arthrotisch veränderter Facettengelenke. Hierbei wird das Gelenk bzw. die Gelenkumgebung mittels einer dünnen Nadel mit Medikamenten behandelt.
  • Thermokoagulation: Schmerztherapie durch Hitze oder Kälte, um Nerven vorübergehend zu zerstören. Diese Therapieformen haben, anders als das Einbringen von Medikamenten, keinerlei Nebenwirkungen und können langfristige Wirksamkeit (6-12 Monaten) erbringen.

Stationäre, operative Verfahren

Bei Wirbelsäulenbeschwerden setzt der Körper zunächst eigene Reparaturmechanismen in Gang. Wenn diese jedoch innerhalb eines bestimmten Zeitfensters (8-12 Wochen) nicht zum Erfolg führen, kann über eine Operation nachgedacht werden, um die Ursache zu beseitigen und eine Chronifizierung mit der Entstehung von Schmerzgedächtnis, Fehlhaltungen, Instabilität oder Bandscheibenverkalkung zu vermeiden.

Die laienhafte Ansicht, wonach eine Operation möglichst weit hinausgeschoben werden sollte, gilt leider nicht immer. Man kann vielmehr auch den richtigen Zeitpunkt für eine Operation verpassen. Denn unabhängig von eintretender Chronifizierung und schlechteren Operationsergebnissen bei Überschreitung der richtigen Operationszeit sind in weit fortgeschrittenen Stadien der Degeneration bestimmte Therapien wie z.B. der Einsatz künstlicher Bandscheiben nicht mehr möglich.

Dr. Farhadi mit Assistentin während einer OP

Mögliche OP-Verfahren

Mikrochirurgische Bandscheibenoperation
Endoskopische Bandscheibenoperation
Bandscheibenprothesen
Spinalkanalstenose
Kyphoplastie/Vertebroplastie
Spondylodese (Versteifung)

Neurochirurgische Schmerztherapie Verfahren

  • Schmerzpumpen: Kontinuierliche Medikamentenabgabe zur Schmerzlinderung bei chronischen Schmerzen über eine externe Pumpe. Nach einer Testphase von mehreren Tagen kann bei zufriedenstellender Schmerzlinderung dann die Pumpe implantiert werden.
  • Schmerzschrittmacher (SCS): Rückenmarkstimulationen hemmen durch sanfte Impulse die Schmerzweiterleitung zum Gehirn. Diese Methode ist wirksam bei Postnukleotomie-Syndrom, diabetischer Polyneuropathie, Phantomschmerzen und anderen chronischen Schmerzzuständen.

Diese Behandlungsoptionen bieten verschiedene Ansätze, um Ihre Schmerzen zu lindern und die Funktionalität der Wirbelsäule zu erhalten.

Kostenübernahme abklärungsbedürftig

Hinweis: Hierfür ist die Kostenzusage Ihrer Krankenkasse erforderlich. Bitte klären Sie die Übernahme im Voraus, um eine reibungslose Behandlung zu gewährleisten.

Häufige Fragen und Antworten

Wir haben die häufigsten Fragen und die Antworten darauf für Sie zusammengestellt.

Häufige Fragen

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Visitenkarten der Wirbelsäulenpraxis Viernheim Dr. Farhadi